Jelly – Die neue App für Fragen und Antworten

Jelly – Die neue App für Fragen und Antworten

Eine neue App mit dem Namen Jelly ist seit kurzem dabei, auf sich Aufmerksam zu machen. Entwickelt wurde diese App für Android und iOS von Biz Stone (Mitbegründer von Twitter und ebenso auch Mitbegründer/CEO von Jelly), Ben Finkel (Mitbegründer und CTO von Jelly) , sowie Kevin Thau (COO bei Jelly). Die durch die Nutzer erstellten Fragen sollen hier von den Personen aus dem eigenen Umfeld beantwortet werden. Die dadurch entstehenden Antworten können diese ebenso bewerten.

Seit dem 7. Januar 2014 steht Jelly nun in den entsprechenden App-Stores für mobile Endgeräte zur Verfügung. Die ersten Versuche stellten sich als denkbar einfach dar. Die neue Fragen-App Jelly überzeugt mich von der Bedienung, ohne dass ich mich durch eine Bedienungsanleitung lesen musste. Die ersten Spielereien waren rein intuitiver Natur.

Jelly erlaubt es dem Nutzer, sich über seinen Facebook (Diginauten auf Facebook) oder Twitter-Account (Diginauten auf Twitter) zu registrieren. Natürlich ist es ebenso möglich, beide Netzwerke zu integrieren, um sein soziales Umfeld auf Jelly auszubauen. Dabei werden die erstellten Fragen den befreundeten Nutzern zur Verfügung gestellt, die sich ebenso via Facebook oder Twitter bei Jelly angemeldet, oder eben beide Netzwerken angebunden haben.

Die Funktionen der Jelly App im Überblick

Man kann ein Foto direkt live erstellen (Im Test ist es möglich, auch eine vorhandene Front-Kamera zu benutzen und die Aufnahme-Ansicht zu wechseln). Es ist ebenso möglich, Jelly den Zugriff auf das Fotoalbum zu gestatten, um ein Bild auszuwählen. Nach der Auswahl, oder dem Erstellen eines Fotos, kann man dieses via „Crop“ entsprechend einrücken, oder über die Funktion „Use“ im nächsten Schritt schon seine Frage stellen. Neben der Frage kann auf dem Foto auch noch etwas hervorgehoben werden. Man kann hier z.B. ein bestimmtes Objekt auf dem Foto farblich einkreisen und somit hervorheben, sollte dieses für die Frage hilfreich sein.

Sobald die Frage dann erst einmal auf Jelly publiziert wurde, ist sie sichtbar. „Answer“ ist wahrscheinlich jedem verständlich. Unter „Forward“ gibt es hier die Möglichkeit die Frage via SMS, Email oder Clipboard weiterzuleiten. Die bereits gegebenen Antworten kann man ebenso lesen und auch mit einem „Good“ bewerten – Oder man lässt es sein. Es ist hier ebenso auch möglich, die Antworten zu „Sharen“. Hierbei steht mir z.B. wieder die SMS und E-Mail zur Verfügung. Zusätzlich jedoch auch die Optionen, es auf Twitter und Facebook mitzuteilen.

Für den ein oder anderen kann es ungewohnt sein, dass man die Fragen nicht seitlich „durchwischen“ kann. Um zur nächsten Frage zu springen, muss man hier von oben nach unten „wischen“. Bei den Antworten ist wiederum das eher gewohnte seitliche Wischen möglich.

Bei den Antworten anderer Nutzer auf eigene Fragen ist es bei Jelly leider nicht möglich, auf diese speziell noch einmal einzugehen und ggf. nachzufragen. Man kann gegebene Antworten, sofern diese sich als Spam etc. herausstellen nur mit einem „Don´t like“ begegnen, oder eine Meldung/Report an Jelly direkt absenden.

Jelly ist für mich aktuell eine interessante App, deren Entwicklung ich weiterhin beobachten werde. Wichtig wird es werden, wie viele Nutzer aus dem eigenem sozialen Umfeld es ebenso benutzen und natürlich, wie diese das Angebot annehmen. Auch die zukünftigen Weiterentwicklungen der App sind hier nicht irrelevant. Ich kann zumindest empfehlen, sich diese App mal testweise zu installieren und sich selbst einen Eindruck davon zu machen.

Autor: Sascha Tams

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