Liebster Award – Fragen und Antworten über das Bloggen

Liebster Award – Fragen und Antworten über das Bloggen

Bereits in der Vergangenheit haben wir vom sogenannten Liebster Award gehört, einem Award, bei dem es darum geht, andere Blog-Betreiber zu nominieren, ihnen interessante Fragen zu stellen und anschließend zu beantworten und selbst ausgewählte Blogger zu nominieren.

Nun sind wir dran

Nominiert wurden wir von der lieben Tina Gallinaro, einer Kollegin aus dem Social-Media-Bereich. Mehr über sie erfahren könnt ihr auf ihrer Seite www.socialmedia-betreuung.de. Wir bedanken uns für die Nominierung und widmen uns nun den elf Fragen, die uns gestellt wurden.

1. Wann hast du mit dem Bloggen angefangen und was war der eigentliche Auslöser für dich, einen eigenen Blog zu entwickeln?

Privat gebloggt habe ich (Maria Lengemann, Inhaberin der Diginauten) bereits vor vielen Jahren. Damals war das Bloggen noch eine Art virtuelles Tagebuch, Schreibwerkstatt für die ersten Zeilen und eine Plattform für sämtliche kreative Ideen, die einem im Kopf herumgeistern. Nachdem die Firma gegründet wurde, war es für mich – allein aufgrund unseres Schreib-Fokus – vollkommen klar, auch einen Blog zu integrieren, um sowohl auf Informationen aufmerksam zu machen, aber auch um Hilfe zu bieten und eigene Gedanken in Worte zu fassen. Wer Freude am Schreiben hat, der kann dieses Gefühl meist sehr gut nachvollziehen.

2. Wenn du mit deinem Blog nochmals von vorne beginnen wolltest: Was würdest du anders machen?

Ich würde häufiger bloggen. Viele Blogs scheitern oft an der Motivation, in unserem Fall ist es die reine Zeit und das finde ich sehr schade. Ich würde gerne häufiger bloggen, doch das Tagesgeschäft der Diginauten steht in dem Fall über meinem Drang, selbst ebenfalls in die Tasten zu hauen. Ich bemühe mich allerdings nach wie vor, das zwar nicht zu ändern, aber einen Ausgleich zu schaffen, so dass es hier bald wieder aktueller wird.

3.Was denkt deine Familie/dein Partner über deinen Blog?

Da dieser Blog zur Firma gehört, denken sie grundlegend sicherlich ganz gut darüber. Allerdings ist es teilweise nicht einfach, der Familie ein wenig mehr über SEO, Social Media und Co. verständlich zu machen, wenn sie selbst der Ansicht sind, ihre Tochter, Schwester etc. macht “etwas im Internet”, alternativ “etwas mit Medien” … oder auch sehr schön: “schreibt gerne”. Was meinen Partner betrifft, so hat der glücklicherweise weitaus mehr Expertise für das Thema und ist ebenso begeistert, da er selbst als Social-Media-Manager tätig ist. Das macht es leicht, verrückte und coole Ideen zu verwirklichen und kreativ und spaßig immer neue Sachen auszuprobieren.

4. Wie viel Zeit verwendest du für deinen Blog?

Wie oben schon gesagt – derzeit viel, viel zu wenig. Als ich noch häufiger dazu kam, dauerte das reine Schreiben allerdings auch nie lange, viel eher konnte ich mich kaum entscheiden, was ich zuerst schreiben möchte. Ich glaube, würde man mich lassen, könnte ich den ganzen Tag Artikel schreiben.

5. Wie sehr hat das Blog schreiben dein Leben beeinflusst?

Vielleicht nicht unbedingt das Schreiben im Blog, aber das Schreiben generell, hat mein Leben massiv geprägt, beeinflusst und auch verändert. Durch die Leidenschaft zum Schreiben bin ich zu meiner achtjährigen Selbstständigkeit als Journalistin gekommen, anschließend auch zu den Diginauten, die mittlerweile als Agentur für redaktionelle Texte aller Art, aber eben auch Social Media, Suchmaschinenoptimierung und Content-Marketing tätig sind. Wenn das mal keine Beeinflussung war.

6. Wie kommst du zu den Ideen deiner Beiträge?

Ideen kommen mir andauernd und da ich es gewöhnt bin, strukturiert zu schreiben, fällt es mir nicht schwer, daraus dann Artikel oder Reihen zu machen. Im Kopf hat man meistens nur ein Thema, einen Wunsch, darüber zu berichten – beispielsweise Content-Marketing, Zeitmanagement usw. – das sind Themen, die mir wirklich am Herzen liegen. Daraus entstehen wiederum neue Ideen, neue Wünsche und eben neue Blog-Beiträge oder Beiträge, die erst später entstehen.

7. Wie viel Zeit investierst du in jedem Beitrag?

Das kommt sicherlich meist auf das Thema an. Würde ich beispielsweise endlich dazu kommen, meinen gewünschten Artikel über das Thema Zeitmanagement zu schreiben, der hier schon seit langer Zeit als Entwurf rumliegt, so kämen da sicherlich ein paar Stunden auf meine Liste. Als ich noch aktiver gebloggt habe, waren News und kürzere Meldungen vielleicht in einer halben Stunde/Stunde geschrieben, veröffentlicht und aufbereitet. Zeit ist wertvoll, daher versuche ich auch beim Bloggen eher effizient vorzugehen.

8. Was ist deine wichtigste Botschaft beim Bloggen?

Sage genau das, WAS du sagen willst und sag es genau so, WIE du es sagen willst. Warum? Ganz einfach: Leute, die “irgendwas” schreiben, von dem sie denken, das wollen andere lesen und damit bekommen sie Leser, gibt es genug. Leute, die irgendwas schreiben und dabei nur irgendeinem Trend hinterherlaufen, ohne dabei ihre eigenen Ideen und Gedanken einfließen zu lassen, gibt es ebenfalls genügend. Leute, die aber genau DAS schreiben, was sie wollen und dabei auch genau SO schreiben, wie sie selbst möchten und wie es ihrem Stil entspricht – das ist cool, das ist einzigartig und nur so bekommt man Leser, die wirklich mögen, was man schreibt. Es geht meiner Meinung nach also auch beim Bloggen nicht darum, einen auf hip zu machen oder über Themen zu schreiben, über die jeder schreibt, sondern genau sein eigenes Ding durchzuziehen. Es gibt immer Menschen, die so denken und ticken, wie man selbst. Warum also verbiegen, wenn man auch bleiben kann, wie man ist und auch so Leute findet, die mögen, was man schreibt. Wer es nicht mag, muss es schließlich auch nicht lesen.

9. Warum sollten Unternehmen überhaupt bloggen?

Da ich selbst ja derzeit nicht gerade mit gutem Beispiel vorangehe, sollte ich mich da nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. Dennoch bin ich absolut überzeugt, dass es als Unternehmen mehr als wichtig ist, sowohl in den sozialen Netzwerken aktiv unterwegs zu sein, aber auch einen aktiven Blog vorzuweisen. So wird nicht nur Aktualität selbst vermittelt, sondern auch das eigene Wissen gestärkt, die Leser über Neuigkeiten und Tagesgeschehen informiert und abschließend (bzw. hoffentlich) auch mit Mehrwert versorgt. Alles sehr gute Gründe, um sich einen Unternehmens-Blog nicht entgehen zu lassen. Wenn dann noch Spaß dazu kommt, braucht man eigentlich nichts mehr dazu sagen.

10. In welchen sozialen Netzwerken bist du und welches gefällt dir am besten?

Ich persönlich bin vorrangig in Facebook und Google+ aktiv, Twitter nutze ich privat eigentlich kaum. Twitter ist dagegen für uns als Unternehmen der aktivste Kanal, da es schlichtweg am meisten Spaß macht – mir zumindest. Für die Diginauten sind wir allerdings auch in Facebook, Google+ und Pinterest aktiv.

11. Wie werden Menschen auf deinen Blog aufmerksam oder anders gefragt: Wie sorgst du für die Verbreitung deiner Beiträge?

Erscheint ein neuer Beitrag, wird dieser via RSS zur Verfügung gestellt, in den Netzwerken Google+, Facebook und Twitter verbreitet und ansonsten denke ich, dass man es nicht allzu verzweifelt versuchen sollte, Aufmerksamkeit zu bekommen. Hat man wenig Leser und postet etwas Neues, dann sollte man eben zusehen, dass man generell mehr Leser bekommt – nicht nur einen Beitrag, sondern durch eine abwechslungsreiche und ausdauernde Strategie. Hat man genügend Leser, aber nicht viele Klicks auf diesen Beitrag, dann liegt’s an der Headline, am Inhalt, am Thema oder einfach am Sonnenschein, der viele nach draußen statt an den Rechner lockt.

Unsere Nominierungen

Nun haben wir unsere 11 Fragen beantwortet und haben uns nun ebenfalls drei Blog-Betreiber herausgesucht, denen wir gerne nachfolgende Fragen stellen möchten. Wir würden uns freuen, wenn ihr die Nominierung zum Liebster Award annehmt und auf eurem eigenen Blog einen Antworten-Artikel veröffentlicht.

  1. Woher stammen die Ideen für deine Blog-Beiträge?
  2. Wie ist die häufigste Reaktion auf neue Artikel? Themenabhängig?
  3. Welchen Rat kannst du Bloggern zum Start eines Blogs geben?
  4. Was ist deiner Meinung nach das Wertvollste am Bloggen?
  5. Was ist das – persönliche und unternehmerische – Ziel deines Blogs?
  6. Welchen Blog-Fehler würdest du persönlich gerne rückgängig machen?
  7. In welchen sozialen Netzwerken bist du persönlich unterwegs?
  8. Wie verbreitest du deine Blog-Beiträge nach Veröffentlichung?
  9. Gibt es beim Bloggen einen gewissen Stil, den du hältst, oder schreibst du “frei Schnauze”?
  10. Wie lange pro Woche bloggst du und wie viele Artikel kommen dabei heraus?
  11. Sollten Firmen aktiv Blogs pflegen?

Ich freue mich auf die Antworten der nachfolgenden nominierten Blogger:

  1. Peer Wandinger (http://www.selbstaendig-im-netz.de): Da derzeit die Nischen-Challenge 2015 im Gange ist, dachte ich mir, dass es sicherlich für zahlreiche Blogger in Deutschland sehr wertvoll wäre, wenn Peer seinen Senf zu diesen Fragen abgibt, da er für zahlreiche Webseiten-Betreiber ein echter Vorreiter in Person ist.
  2. Daniel Beuing (http://www.eine-million-verdienen.de/): Auch Daniel, genannt Danosch, steht derzeit stark im Mittelpunkt der SEO/Nischen/Affiliate-Branche. Aus diesem Grund nominiere ich dich, Daniel, ebenfalls für den Liebster-Award, da ich denke, dass viele von dir und deinen Ansichten lernen können, da du im Gegensatz zu Peer einen anderen Ansatz hast und diesen auf sehr transparente Art und Weise vermittelst.
  3. Bea Pircher (http://www.bea-pircher.com): Bea ist im Bereich Affiliate und Marketing unterwegs und daher für viele Webseiten-Betreiber ein netter Quell der Inspiration. Daher hier meine Nominierung für sie, damit sie in ihrem Blog ihren Lesern Antworten auf die besagten Fragen gibt, damit diese eventuell ein paar Tipps für sich mitnehmen könne.

Ich würde mich freuen, euch drei beim Liebster Award begrüßen zu dürfen.

Euer Diginauten-Team

Kommentar absenden

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.