SEO

SEO-Strategie für Bing: Das Potenzial der zweitgrößten Suchmaschine nutzen

Google ist ganz klar der Spitzenreiter unter den Suchmaschinen. Weltweit hat sie den größten Marktanteil und der liegt laut Statista seit 2016 stabil bei über 70 und oft sogar bei über 80 Prozent. Da ist es nicht verwunderlich, dass Webseitenbetreiber ihre SEO-Strategie vor allem auf Google ausrichten. Allerdings bieten auch andere Suchmaschinen Potenzial für Sichtbarkeit im Netz. Wussten Sie zum Beispiel, dass sich Bing den zweiten Platz hinter Google gesichert hat? Erfahren Sie hier, wie SEO für Bing funktioniert, und schöpfen Sie so bisher ungenutztes Potenzial.

Bing ist in zahlreiche Windows-Dienste integriert

Viele Nutzer verwenden Bing, ohne jemals die Webseite aufzurufen. Das liegt daran, dass die Suchmaschine in verschiedene Windows-Dienste wie Edge, Office oder Cortana integriert worden ist. Schon allein durch Suchanfragen, die über diese Programme getätigt werden, lässt sich also Traffic generieren. Hinzu kommt, dass bei Bing die Konkurrenz häufig geringer als bei Google ist, sodass es mit der passenden SEO-Strategie leichter fallen dürfte, ein gutes Ranking zu erzielen.

SEO-Kriterien von Bing: kommt Ihnen das bekannt vor?

Tatsächlich unterscheiden sich die SEO-Kriterien von Bing und Google gar nicht so sehr voneinander. Wenn Sie Ihre Webseite weit oben in den Suchergebnissen von Microsofts Suchmaschine platzieren möchten, sollten Sie vor allem hochwertige Inhalte erstellen. Beachten Sie dabei diese Kernpunkte:

Durch gut recherchierte, aussagekräftige Inhalte ist also sowohl bei Google als auch bei Bing viel gewonnen. Bei vielen Unternehmen liegt der Fokus aber nicht auf dem Content-Marketing, sodass die notwendige Expertise für das Verfassen qualitativ hochwertiger und informativer Inhalte fehlt. Wenden Sie sich gerne an uns und lassen Sie sich von unserem erfahrenen Team relevante SEO-Texte mit Mehrwert für Ihre Webpräsenz erstellen.

Unterschiede bei den Ranking-Faktoren: Content-Länge, Social Media und Keywords

Natürlich gibt es auch Unterschiede zwischen dem Suchmaschinen-Giganten Google und dem Zweitplatzierten Bing. Zum Beispiel bewertet Google Inhalte mit einer gewissen Länge und tiefgehenden Informationen in der Regel sehr positiv. Bing setzt hingegen eher auf Struktur und Verständlichkeit. Außerdem werden Bilder, Videos und Infografiken besonders hoch gewichtet. Sie spielen zwar auch bei Google eine Rolle, sind dort aber nicht ganz so ausschlaggebend.

Ein weiterer essenzieller Unterschied, den Sie sich als Webseitenbetreiber zunutze machen können, ist der Einfluss der sozialen Medien. Wenn Ihre Inhalte in einem der Netzwerke gelikt oder geteilt werden, kann sich das bei Bing positiv auf Ihr Ranking auswirken. Bei Google spielt dieser Faktor eher eine Nebenrolle und hat nur indirekte Auswirkungen auf Ihre Platzierung in den SERPS.

Auch beim Erfassen der Keywords gibt es Unterschiede. Google betrachtet Keywords kontext-bezogen und versteht semantische Zusammenhänge, sodass eine exakte Übereinstimmung nicht mehr so wichtig ist. Bei Bing kommt es jedoch nach wie vor darauf an, dass das Keyword in Ihren Inhalten, mit dem in der Suche des Nutzers identisch ist. Gleichzeitig ist das Suchvolumen bei Bing aber in vielen Fällen niedriger, sodass Sie unter Umständen leichter auf den oberen Plätzen ranken können.

Webseite bei Webmaster-Tools anmelden

Wenn Sie Ihr Seitenranking bei Bing verbessern möchten, sollten Sie sich nicht nur mit den oben genannten Ranking-Faktoren befassen. Melden Sie Ihre Webseite außerdem bei Webmaster-Tools an. Damit können Sie Ihre Backlinks überwachen, Keywords recherchieren und Ihre Webseite auf Fehler durchsuchen lassen und so im besten Fall Ihr Ranking optimieren. Außerdem können Sie sich anzeigen lassen, wie viele Besucher von Bing auf Ihre Webseite gelangen. Da Webmaster-Tools kostenlos ist, können Sie es ohne Verpflichtung in aller Ruhe ausprobieren.

Warum Bing gerade jetzt wichtiger wird

Hochwertige Texte sind einer der Haupt-Ranking-Faktoren für die Suchmaschinenoptimierung bei Bing und Google. Gerade jetzt, wo der Markt mit schnell generierten KI-Texten überschwemmt wird, stechen gut recherchierte und individuelle Inhalte aus der Masse hervor.

Ein Grund macht Bing über den reinen Suchmaschinen-Marktanteil hinaus interessant: Microsoft Copilot greift auf den Bing-Index zu. Wer bei Bing gut auffindbar ist, erhöht damit auch die Chance, in den Antworten von Copilot als Quelle genannt zu werden. Für die KI-Sichtbarkeit ist Bing deshalb wichtiger, als der Marktanteil vermuten lässt.

Wie Sie Inhalte gezielt für KI-Systeme aufbereiten, steht im Beitrag zu GEO und der Optimierung für KI-Suchmaschinen. Die technischen Grundlagen, die für Bing und Google gleichermaßen gelten, behandelt der Leitfaden zum OnPage-SEO.

Sie möchten wissen, wie Ihr Betrieb bei Bing und in Copilot dasteht? Im kostenlosen Erstgespräch sehen wir gemeinsam nach. Sprechen Sie uns an.

Maria Lengemann
Über die Autorin
Maria Lengemann
Geschäftsführerin · Diginauten

Maria Lengemann ist seit 2009 als Texterin und Content-Strategin selbstständig und verantwortet bei den Diginauten die redaktionelle Arbeit. Aus 17 Jahren Praxis kennt sie den Satz, der nur zu einer bestimmten Marke passt.

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