Am 8. Oktober hat Google auch in Deutschland, Österreich und in der Schweiz seinen KI-Modus eingeführt und zeigt damit ganz klar, in welche Richtung die Reise gehen soll. Das Unternehmen setzt zunehmend auf künstliche Intelligenz und verbannt im KI-Modus sogar die klassische Listenansicht mit verschiedenen Links. Stattdessen bekommen Sie jetzt vollständig von der KI generierte Antworten auf Ihre Fragen. Noch müssen Sie dafür aktiv auf einen Button klicken, sodass Sie Google auch weiterhin wie eine klassische Suchmaschine nutzen können.
So war es bisher: KI-Übersicht erscheint oberhalb der Suchergebnisse
Es ist erst wenige Monate her, dass Google eine KI-Übersicht in seine Suche integrierte. Dabei handelt es sich um ein kleines Kästchen oberhalb der normalen Suchergebnisse, in dem der Nutzer zusammenfassende Informationen zu seiner Suchanfrage erhält. Er kann aber einfach herunterscrollen und bekommt wie gewohnt die Liste mit den blauen Links präsentiert. In diesem Fall hat er also die Wahl, ob er sich lieber selbst einen passenden Link aus den Suchergebnissen heraussucht oder ob er sich mit der KI-Antwort begnügt.
Google führt vollständigen KI-Modus ein: Klassische SERPS werden überflüssig
Wer Google.de besucht, kann die Suchmaschine nach wie vor auf klassische Art und Weise nutzen, bekommt dann aber bei manchen Suchanfragen, wie weiter oben erwähnt, eine kleine KI-Übersicht.
Zusätzlich besteht seit dem 8. Oktober die Möglichkeit, in den KI-Modus zu wechseln. Dafür gibt es einen eigenen Button am Ende des Sucheingabefelds. Wenn Sie darauf klicken, öffnet sich ein Chatfenster und Sie können mit der KI von Google sprechen, ihr Fragen stellen und speziell für Ihre Anfrage generierte Antworten erhalten.
Am rechten Bildrand erscheint dann eine Liste aus Quellen. Darüber können die Nutzer ihr Wissen vertiefen oder die Angaben der KI überprüfen. Gleichzeitig besteht aber auch die Möglichkeit, dem Chatbot weitere Fragen zu stellen und so detaillierter in das Thema einzutauchen.
KI-Modus verändert Google grundsätzlich: Das sind die Folgen für Nutzer und Webseitenbetreiber
Für die Google-Nutzer bedeutet der KI-Modus zunächst einmal ein Plus an Komfort. Sie können selbst komplexe Fragen stellen und immer wieder nachhaken, wenn sie keine zufriedenstellende Antwort erhalten. Die Interaktion mit dem Chatbot im KI-Modus ähnelt also einer normalen Konversation.
Gleichzeitig besteht immer die Gefahr, dass die KI falsche oder unvollständige Antworten gibt und die Nutzer blind darauf vertrauen. Anstatt wie früher verschiedene Webseiten zu besuchen und sich daraus selbst ein Bild über einen Sachverhalt zu formen, wird die Antwort von der KI bereits vorgegeben. Das kann Entscheidungs- und Meinungsbildungsprozesse beeinflussen. Deswegen sollten Nutzer die Quellenangaben der Google-KI auch nutzen und sich verschiedene davon genauer ansehen.
Webseitenbetreiber fürchten indessen um ihren Traffic. Obwohl im KI-Modus Quellen aufgelistet werden, muss das nicht automatisch bedeuten, dass die Leute auch daraufklicken werden. Google behauptet, dass die Klicks nun eine höhere Qualität haben, weil die Quellen besser auf die Suchintention zugeschnitten sind, sodass die Nutzer länger auf den jeweiligen Webseiten verweilen.
Diese Aussage führt bei vielen Webseitenbetreibern keineswegs zur Beruhigung. Das Einbrechen der Klickzahlen würde schließlich weniger Besucher und somit weniger potenzielle Kunden bedeuten. Für viele Unternehmen ist das Online-Geschäft aber überlebenswichtig. Das trifft nicht nur auf Firmen zu, die Waren und Dienstleistungen anbieten, sondern auch auf Online-Magazine und Blogs, die mit Werbung Geld verdienen.
Machen Sie Ihre Webseite fit für KI: Inhalte überarbeiten und aktualisieren
Bisher ist der KI-Modus noch freiwillig und muss vom Nutzer willentlich aktiviert werden. Das könnte sich in der Zukunft ändern. Deswegen sollten Sie schon jetzt vorbeugende Maßnahmen ergreifen und Ihre Webseite für KI-Suchmaschinen optimieren. Dann haben Sie bessere Chancen, von der KI als Quelle aufgelistet zu werden. Dabei helfen die folgenden Maßnahmen:
- Bauen Sie ein vertrauenswürdiges Markenimage auf. Je beliebter und authentischer Ihr Unternehmen ist, desto wahrscheinlicher ist eine Erwähnung durch die KI.
- Genau wie bei SEO sollten Sie auf gut strukturierte, relevante und vor allem aktuelle Inhalte achten.
- Verwenden Sie eine möglichst einfache Sprache. Auch klassische FAQs kommen bei KI oft gut an. Sie erkennen so sofort, was die Antwort auf eine Frage ist.
- Google empfiehlt, dass Sie sich außerdem die technischen Anforderungen der Crawler anschauen. Dann kann Ihre Webseite besser erfasst werden.
Viele der Maßnahmen decken sich mit den typischen Mitteln für eine gelungene SEO-Strategie, sodass sich beides gut miteinander kombinieren lässt. Gerne können Sie sich für die Überarbeitung Ihrer Inhalte Unterstützung bei den Diginauten holen. Wir beschäftigen uns mit Content-Marketing und produzieren Ihnen hochwertige, strukturierte und relevante SEO-Texte. Gerne erstellen wir auch Werbetexte oder unterstützen Sie bei Ihrer Social-Media-Präsenz. Das wiederum hilft Ihnen, Ihre Marke im Internet in einem positiven Licht zu präsentieren, sodass Sie Ihre Chancen auf eine Nennung in einer generativen KI-Antwort erhöhen können. Kontaktieren Sie uns einfach! Dann können wir alles Weitere besprechen.






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