SEO

Geschwindigkeit von WordPress-Webseiten messen

Eine langsame Website kostet Sie doppelt. Besucher springen ab, bevor die Seite fertig geladen hat, und Google stuft Seiten mit schlechten Ladewerten in der Suche zurück. Messen kostet zum Glück nichts, und die größten Bremsen sind bei WordPress fast immer dieselben. Dieser Beitrag zeigt, welche Werte zählen, wie Sie korrekt messen und wo Sie zuerst ansetzen.

Die drei Werte, auf die Google schaut

Google bündelt die gemessene Nutzererfahrung einer Seite in den Core Web Vitals:

Für die Bewertung zählt das 75. Perzentil der echten Besucher. Anders gesagt, mindestens drei Viertel Ihrer Nutzer müssen gute Werte erleben, damit die Seite als schnell gilt.

Felddaten schlagen Labordaten

Der häufigste Messfehler liegt im Werkzeug. Tools wie Lighthouse simulieren einen einzelnen Seitenaufruf unter Laborbedingungen und vergeben dafür die bekannte Punktzahl von 0 bis 100. Dieser Wert schwankt je nach Testumgebung und sagt wenig darüber, was Ihre Besucher tatsächlich erleben. Für die Suche bewertet Google ausschließlich Felddaten, also die Messwerte echter Chrome-Nutzer aus dem Chrome UX Report.

Für Ihre Rankings zählen die Werte echter Besucher. Ein Lighthouse-Ergebnis von 95 nützt wenig, wenn die Felddaten rot sind.

So messen Sie richtig:

Die häufigsten Bremsen bei WordPress

Nach unserer Erfahrung aus den Website-Projekten der letzten Jahre stecken die Probleme fast immer in denselben Bereichen:

Wo Sie zuerst ansetzen

Die Reihenfolge ergibt sich aus Aufwand und Wirkung. Messen Sie zuerst, damit Sie wissen, welcher der drei Werte das Problem ist. Ein schlechter LCP deutet auf Bilder, Hosting oder fehlendes Caching. Ein schlechter INP zeigt fast immer auf zu viel JavaScript, also auf Plugins und Page-Builder. Ein schlechter CLS entsteht durch Bilder ohne feste Größenangaben und durch nachladende Elemente.

Danach hat sich bei den meisten WordPress-Seiten diese Abfolge bewährt: Bilder optimieren, ein Caching-Plugin einrichten, Plugins ausmisten, erst zum Schluss über einen Theme- oder Hosting-Wechsel nachdenken. Die ersten Schritte erledigen Sie an einem Nachmittag, die letzten sind eigene Projekte.

Auf dieser Website halten wir es selbst so. Die Schriften liegen lokal, Skripte laden nur auf den Seiten, die sie wirklich brauchen, und den Browser-Cache regelt die Serverkonfiguration. Der Aufwand dafür blieb überschaubar und zahlt sich in den Felddaten messbar aus.

Wenn Sie wissen wollen, wo Ihre Website heute steht, messen wir das im Erstgespräch gemeinsam durch.

Quellen

Maria Lengemann
Über die Autorin
Maria Lengemann
Geschäftsführerin · Diginauten

Maria Lengemann ist seit 2009 als Texterin und Content-Strategin selbstständig und verantwortet bei den Diginauten die redaktionelle Arbeit. Aus 17 Jahren Praxis kennt sie den Satz, der nur zu einer bestimmten Marke passt.

Unverbindlich kontaktieren

Ihr Betrieb. Unsere Lösung.

Lassen Sie uns gemeinsam besprechen, wie wir Ihnen helfen können. Wir schauen uns Ihre aktuelle Sichtbarkeit an und sagen Ihnen ehrlich, wo Sie stehen und was als Nächstes ansteht. Kostenlos und unverbindlich, in der Regel mit Rückmeldung am gleichen Werktag.